Zielvitamine – Die 5 besten Tricks wie Sie Ihr Unterbewusstsein zur Zielerreichung nutzen

von Katharina Maehrlein am 27. Januar 2011

Vergleichen Sie doch mal Ihre eigene Leistungsfähigkeit mit der eines Fahrzeugs: Was nutzen viele PS oder eine tolle Optik, wenn Sie damit nur ziellos durch die Gegend fahren können? Erst wenn Sie die Navigations-Software im Griff haben, können Sie den korrekten Weg finden. Übertragen auf Sie selbst bedeutet das: Erst wenn Sie Ihre Gedanken, Gefühle und Gewohnheiten in die richtige Richtung steuern, werden Sie Ihre Ziele erreichen. Hilfreich dazu ist:

Das richtige Zusammenspiel von Bewusstsein und Unterbewusstsein

Studien zeigen, dass unser Bewusstsein nur rund. 11% unserer Handlungen steuert. Die überwiegende Zahl von Vorgängen werden von unserem Unterbewusstsein beeinflusst und von uns unbewusst getätigt.

Deshalb: Machen Sie sich fit, lernen Sie Ihr Unterbewusstsein etwas besser kennen. Programmieren Sie einfach diese eigene „Software“ auf die richtigen Ziele und lassen Sie so diese mächtige Ressource für Ihr eigenes Verhalten in die von Ihnen gewünschte Richtung steuern: Programmieren Sie Ihren Autopiloten.

Das BEWUSSTSEIN denkt, das UNTERBEWUSSTSEIN lenkt

Unser Bewusstsein ist nicht permanent aktiv und zudem recht störanfällig. Es ordnet Inhalte nach logischen Gesichtspunkten und kann in die Zukunft planen. Es beherrscht eine präzise Sprache und bewertet Dinge auch nach den langfristigen Wirkungen auf richtig oder falsch.

Das Unterbewusstsein dagegen arbeitet ganz anders. Es arbeitet quasi wie ein Schwamm, sammelt alle einströmenden Informationen, speichert und verknüpft sie. Es ordnet Dinge vor allem nach Ähnlichkeiten, ist immer aktiv und lebt im HIER und JETZT. Ihr Unterbewusstsein spricht durch Gefühle, Bilder und Assoziationen zu Ihnen.

Es unterzieht die Eindrücke nicht einer logischen Prüfung, sondern die einzige Bewertung, die es vornimmt, lautet: „Ist das JETZT im Moment GUT oder SCHLECHT für mich?“

Die 5 besten Möglichkeiten, wie Sie Ihr Unterbewusstsein als Helfer zur Erreichung Ihrer Ziele nutzen

1. Sie werden das erreichen, was Sie erwarten und woran Sie glauben.

Werden Sie sich bewusst, welche Erwartungen Sie haben und was Sie für möglich, halten…in Bezug auf sich, Ihr Leben und andere.

2. Sprechen Sie nicht schlecht mit sich oder Ihren Gedanken.

Unsere Gedankenwelt bestimmt, wie wir uns fühlen und verhalten. Achten Sie auf den immerwährend in Ihnen stattfindenden „inneren Dialog“ mit sich selbst: was flüstert Ihre innere Stimme? Sagt Sie etwas wie: „Du bist gut!“, „Du kannst stolz auf Dich sein!“ oder „Das schaffst Du locker!“? Oder eher Gemeinheiten wie z.B. „Versuche es erst gar nicht- das wird sowieso nichts!“ Setzen Sie alles daran, dass die positiven Aussagen sich mehren und dass Sie sich selbst mögen. Davon profitieren Sie am meisten.

3. Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl.

Unsere Intuition erfasst oft Dinge, die wir bewusst gar nicht wahrnehmen. Versuchen Sie deshalb, Ihre Entscheidungen nicht nur mit dem Kopf zu treffen.

4. Das Unterbewusstsein strebt immer nach Genuss und einem Wohlgefühl

… es möchte, dass es Ihnen gut geht. Schmücken Sie sich Ihre Zielvorstellung in den schönsten Bildern aus. Glücksgefühle sind kein Zufall, sondern eine Folge der richtigen Gedanken und Handlungen. Je deutlicher und konkreter Sie sich Ihr Ziel vorstellen können, um so leichter fällt es Ihrem Unterbewusstsein, an den zahlreichen Weggabelungen in Entscheidungsprozessen, diejenige Richtung auszuwählen, die mit der höchsten Wahrscheinlichkeit zum Ziel führt.

5. Wenn Sie etwas in Ihrem Leben verändern wollen, ändern Sie zuerst Ihre Denkweisen und Gedankenmuster.

Stellen Sie sich in Gedanken und Gefühlen vor, wie Sie Ihr Ziel erreicht haben. Wenn Sie beispielsweise davon träumen, ein großes Publikum mit einem Impulsvortrag zu begeistern, dann könnten Sie sich immer wieder einmal die vollen Ränge im Saal, die lächelnden Gesichter, die Standing Ovations und den tosenden Beifall vorstellen. Je mehr Sinne Sie in Ihrer inneren Vorstellung mit einbeziehen, um so einprägsamer ist es für Ihr zauberhaftes Gehirn. Überlegen Sie also: wie hört es sich an, wie fühlen Sie sich an Ihrem Platz auf der Bühne, was sehen Sie und vielleicht auch noch: wie riecht oder schmeckt Ihr Ziel?
Ich mache so etwas immer beim Joggen, da klappt es besonders gut!

2 interessante Fakten
1. Interessanterweise ist Ihr Gehirn nicht in der Lage, Ihre Vorstellung von tatsächlichen Geschehnissen zu unterscheiden! Das bedeutet, Sie haben mit der regelmäßigen Übung Ihrer Visualisierungsfähigkeit und Ihrer Vorstellungskraft noch einen zusätzlichen Nutzen:
Sie programmieren sich auf Erfolg!
Ihr Gehirn geht dann ganz selbstverständlich davon aus, dass Sie Erfolg haben, selbst wenn er sich noch nicht eingestellt hat. Und das wiederum tut Ihrem Selbstbewusstsein gut – Sie halten mehr für möglich, als Sie es ohne diese Übung tun könnten. Und damit kommt Punkt 1 dieser Liste wieder ins Spiel☺.

2. Ihr Unterbewusstsein sammelt und speichert in jeder Sekunde mehrere Millionen Informationseinheiten. In Ihr Bewusstsein treten aber nur maximal 7 Informationseinheiten!
Wo bleibt der Rest? Und wer entscheidet, welche Informationen ins Bewusstsein vorgelassen werden?
Nun, Sie können sich zwischen Unterbewusstsein und Bewusstsein eine Art von Filter vorstellen, der die Informationen anhand Ihrer Erfahrungen und der daraus gebildeten Interessen auswählt.
Aufgrund dieser sogenannten „selektiven Wahrnehmung“, kommt es auch zu folgendem Phänomen:
Ich habe seit letztem Jahr einen neuen Volvo. Bevor ich mir den zugelegt hatte, habe ich keinen einzigen Wagen des gleichen Modells gesehen. Nach dem Kauf war ich doch sehr erstaunt, wie viele dieser Schweden auf den Straßen unterwegs sind.
Nun könnte man meinen, dieser spezielle Volvo sei plötzlich Mode geworden und ich hätte zufällig diesen Trend mitgemacht. Nein, mein Filter hat nur jetzt die entsprechenden Informationen durchgestellt. Frei nach dem Motto „Mein Frauchen fährt jetzt Volvo. Sicher sind alle Informationen für sie wichtig, die damit zu tun haben. Also schicke ich ihr alles, was dazu gehört.“
Sie alle kennen so etwas ähnliches, da bin ich sicher.

Das bedeutet auch:
Nur wenn Ihre Ziele klar und konkret sind, kann Ihr „Filter“ die für Sie wichtigen Informationen erkennen!
Deshalb ist der erste und wichtigste Schritt auf dem Weg zur Zielerreichung die Zielklarheit: was möchte ich konkret erreichen?

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Klärung Ihrer Ziele und bei der Nutzung Ihres Unterbewusstseins!
Gerne beantworte ich Ihre Fragen.
Herzlichst
Ihre Katharina Maehrlein

{ 2 Kommentare… lies sie unten oder schreib selbst einen }

Wagner Januar 28, 2011 um 12:25

Vielen Dank für diesen Beitrag. Hat mir heute einen guten Start in den Tag gegeben.

Katharina Maehrlein Januar 28, 2011 um 13:02

Hallo Herr Wagner,
es freut mich sehr, dass Sie einen guten Start hatten! Ich wünsche Ihnen, dass der ganze Tag- ach warum nicht gleich das ganze Jahr? – gut wird!
Herzliche Grüße und auf bald!
Katharina Maehrlein

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